Sehr geehrter Herr Becker,

sehr geehrter Herr Schulz,

sehr geehrter Herr Christoph,

sehr geehrter Herr Karakus,

 

bei der Tiefbaumaßnahme in der Karlstraße handelt es sich vornehmlich und ursprünglich um eine reine Kanal- und/bzw. Wasserleitungsmaßnahme; aufgrund der angespannten Haushaltslage war ein straßenbautechnischer Komplettausbau der Verkehrsflächen (Straße und Gehwege) nicht vorgesehen.

 

Während der Umsetzungen der Kanal- und Wasserleitungsmaßnahme musste festgestellt werden, dass der straßenbautechnische Bestand noch schlechter ist, als es die Ergebnisse von Voruntersuchungen bereits erkennen ließen. Im Interesse einer technisch vertretbaren Lösung wurde seitens der Tiefbauabteilung des Fachbereiches 07 ein „provisorischer“ Komplettausbau des Straßen- und Rinnenbereiches in der Karlstraße beschlossen. Somit wird „zwischen den Bordsteinen“ ein neuer Straßenaufbau hergestellt (übrigens: die hierfür anfallenden Kosten werden mit Mitteln aus dem laufenden Haushalt zur Straßenunterhaltung finanziert).

 

Der aktuell in der Karlstraße zu sehende Bauzustand ist im Interesse der Anlieger der Karlstraße noch mit Hochdruck vor der Weihnachtspause fertig gestellt worden: bisher eingebaut ist nur der mineralische (Schotter-) Straßenunterbau und die untere „schwarze“ Asphalt-Tragschicht. Derzeit fehlen noch die in Gussasphalt herzustellenden beidseitigen Straßenrinnen und die abschließende Asphalt-Deckschicht.

 

Mit dem Einbau der vorgenannten Straßenbauteile wird sich das Höhenniveau der Karlstraße den üblichen/bisherigen Höhenbedingungen wieder angleichen; die Erreichbarkeit der Grundstückszufahrten wird, wie bisher, problemlos möglich sein.

 

Weitere Fragestellungen zur Thematik von Bordsteinabsenkungen vor (neuen) Grundstückszufahrten waren im Rahmen der „provisorischen“ Straßenwiederherstellung in der Karlstraße nicht zu behandeln, da von den gewählten Baumaßnahmen die Bordsteine und Gehwege nicht betroffen sind. Letztlich wäre die Finanzierung von Bordsteinabsenkungen für private Grundstückszufahrten ohnehin von den Eigentümern der betroffenen Grundstücke zu übernehmen; üblicherweise beschränken sich Bordsteinabsenkungen nicht nur auf die Bordsteine sondern beziehen auch die gesamte Gehwegfläche mit ein, die mit einem komplett neuen Unterbau hergestellt werden müssen (aufgrund der zukünftigen Kraftfahrzeugbelastungen). Die sich ergebenden Kosten für Bordsteinabsenkungen sind erheblich.

 

Sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, werden im kommenden Jahr die Ausbauarbeiten im Straßenbereich der Karlstraße abgeschlossen.

 

Bei Rückfragen steht der Fachbereich 07 jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Roland Pfündl

 

 

 

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Dipl.-Ing. Roland Pfündl

Stadtverwaltung Obertshausen

Fachbereich 7  -  Abteilung Tiefbau, Verkehr und Umwelt

Schubertstraße 11

63179 Obertshausen

Telefon  (06104)  703-1000    Durchwahl  703-7300

Telefax  (06104)  703-8700

eMail     roland.pfuendl@obertshausen.de

 


Von: Bogdahn, Waltraud
Gesendet: Donnerstag, 29. Dezember 2011 08:28
An: Holler, Cornelia; Pfündl, Roland
Betreff: WG: Karlstraße

 

 

 


Von: Horst Becker [mailto:horst@becker-obertshausen.de]
Gesendet: Donnerstag, 29. Dezember 2011 08:17
An: Bauamtmail
Cc: Rudolf Schulz; Manfred Christoph; Ahmet Karakus
Betreff: Karlstraße

 

Guten Morgen Frau Holler und Herr Pfündel, mich hatte die Tage ein Anwohner der Karlstraße angesprochen wegen der Höhe der Bordsteinkanten in dieser Straße. Er wollte wissen wie hoch der Straßenbelag werden würde, da bei seiner Einfahrt seiner Meinung nach dieser zu hoch wäre und er nur mit sehr viel Vorsicht in die Einfahrt kommen würde. Er wollte auch das Bauamt selber anschreiben, gehe davon aus das dieses auch geschah, mein Frage ist nun konnte dem Herrn geholfen werden oder wie geht es da weiter. Außerdem ist die Frage zu stellen, ob man nicht im Rahmen der Baumaßnahmen, nicht die Bordsteine an den Einfahrten die später dazu kamen (Neubauten von Häusern in den letzten Jahren) hätte verändern sollen (anpassen). Ich hatte die Meinung vertreten, dass ja noch der letzte Belag fehlen würde und man dann sicherlich, eine Gefahrenfreie Höhe erreichen würde. Bitte die Antwort auch an info.horst.becker@mecklenburgische.com senden. Danke und ein gutes neue Jahr Ihnen allen.