Betreuungsangebot für

Kinder in unserer Stadt

 

 

Warum greifen wir das Thema auf?

 

Nach Informationen des „Statistischen Landesamtes“ wird es in den kommenden Jahren (bedingt auch durch den demographischen Wandel) eine so genannte „Landflucht“ geben. Das Rhein-Main-Gebiet wird somit weiter Zuzugsgebiet sein. Für die Kommunen ist es interessant, neue Einwohner zu bekommen, um über die Steuerverteilung der Einkommenssteuer, die Einnahmen zu erhöhen.

 

Die Kommunen werden um die Gunst von Wohnungssuchenden bzw. Käufer von Immobilien werben müssen! Eine gute Infrastruktur (Kindergärten, Schulen, Geschäfte, Anbindung an das Schienen- und Straßennetz usw.) ist von hoher Bedeutung.

Dass sowohl Männer wie auch Frauen einem Arbeitsverhältnis nachgehen wollen, ist heute selbstverständlich. Dies aber mit Leben in einer Familie (also mit Kindern) zu vereinbaren ist nicht immer leicht. Da es durch die geforderte Mobilität nicht immer möglich ist, auf Verwandte bei der Betreuung der Kinder zurückzugreifen, ist es dringend geboten ein umfassendes Betreuungsangebot für Kinder anzubieten!

 

 

Welche Ideallösung stellen wir uns vor?

 

Eine Ideallösung sähe so aus, dass wohnungsnah für alle Jahrgänge (vom Säugling über Kleinkind bis zum Grundschulkind) eine Betreuungsmöglichkeit durch Fachkräfte gegeben ist. In der Zeit von 7  Uhr bis 17 Uhr soll es zeitlich individuelle und kostenneutrale Betreuungsangebote geben!

 

 

Welche Kompromisslösung können wir uns vorstellen?

 

Ein konkreter Ansatz sieht vor, dass die Gemeindeverwaltung alle Kindergärten und Schulen und eventuell manche Vereine dahingehend motiviert, zusammen ein Lösungskonzept (sogar kostenneutral)für die gesamte Stadt zu erarbeiten.

Hierzu müsse der Bedarf genau spezifiziert werden und auf Grundlage dieser Daten sollten die Verantwortlichen ein sowohl „kundenfreundliches“ als auch für die Arbeitnehmer sozial verträgliches Konzept ausarbeiten. 

Sollte Personalbedarf bestehen, so gibt es Vorbilder aus anderen Kommunen wo ehrenamtliche Mitarbeiter(Innen) geworben werden konnten.

 

Wie und in welchem Zeitraum stellen wir uns die Umsetzung vor?

 

Wenn ein realer Bedarf besteht, kann selbst bei den zu erwartenden Vorbehalten und bei dem bekannten „erst mal abblocken“ kann in absehbarer Zeit ein Konzept erarbeitet werden, das dann nach und nach umgesetzt wird.

-         Verwaltung geht auf Leiter der entsprechenden Einrichtungen zu, um Lösungsmöglichkeiten zu eruieren

-          Jede Einrichtung reflektiert ihre Situation hinsichtlich der Lösungsmöglichkeiten

-          Entwicklung von Zielen und Zeitrahmen für die Umsetzung

-          Notwendige Ressourcen bereitstellen.